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Steuerberatungsgesellschaft mbH

Steuerliche Behandlung von (Elektro-)Fahrrädern


Die obersten Finanzbehörden der Länder haben kürzlich in gleichlautenden Erlassen zur Überlassung von (Elektro-) Fahrrädern an Arbeitnehmer Stellung genommen. Hintergrund ist eine neue Gesetzesregelung, nach der die private Nutzung bestimmter durch den Arbeitgeber überlassener Fahrräder regelmäßig nicht mehr zu steuerpflichtigem Arbeitslohn führt, unabhängig davon, ob es sich um ein Elektrofahrrad oder ein normales Fahrrad handelt.

Seit dem 1. Januar 2019 wird die private Nutzung, sei es für die Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte oder zu Familienheimfahrten oder für reine Privatfahrten, grundsätzlich steuerfrei gestellt. Dies gilt jedenfalls für (Elektro-) Fahrräder, die keine Kraftfahrzeuge sind - also keine Kennzeichen- und Versicherungspflicht haben, d.h. unter 25km/h schnell sind.

Für alle anderen Fahrräder greift (als Kraftfahrzeuge) nunmehr die Dienstwagenbesteuerung. Anwendung findet speziell die sog. 1 %-Regelung: Als monatlicher Durchschnittswert wird dann 1 % der auf volle 100 € abgerundeten unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers, Importeurs oder Großhändlers einschließlich Umsatzsteuer festgesetzt. Gehört in diesen Fällen die Nutzungsüberlassung von Fahrrädern sogar zur Angebotspalette des Arbeitgebers an fremde Dritte (z.B. Fahrradverleihfirmen), kann auch ein Rabattfreibetrag in Höhe von 1.080 € berücksichtigt werden, wenn die Lohnsteuer nicht pauschal erhoben wird. Das gilt auch für Elektrofahrräder, soweit diese verkehrsrechtlich als Fahrrad einzuordnen sind.


Hinweis:
Gesetzgeber und Finanzverwaltung meinen es ernst mit der Förderung der Elektromobilität. Diese gleichlautenden Erlasse ersetzen frühere Erlasse aus 2012, als die Elektromobilität jedenfalls noch keine so große Rolle in der öffentlichen Wahrnehmung gespielt hat. Dass die Finanzverwaltung das Thema noch einmal aufgegriffen hat, zeigt noch einmal deutlich, dass der Überlassung von Fahrrädern, insbesondere Elektrofahrrädern, zunehmende Bedeutung zukommt, aber auch erhebliche steuerliche Unsicherheiten auslöste. Aufgrund der hohen Preise ist die Überlassung von Elektrofahrrädern für den Arbeitnehmer durchaus interessant geworden.

Sofern die Voraussetzungen für die steuerfreie Überlassung von (Elektro-)Fahrrädern vorliegen, gilt die Steuerfreiheit im Übrigen auch für Unternehmer. Lassen Sie sich von uns beraten!


Quelle:
Gleichlautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder vom 13. März 2019, BStBl. I S. 216

Auswirkungen des Corona-Virus auf unseren Geschäftsbetrieb.


Das Corona-Virus hat auch in Deutschland Einzug gehalten. Täglich ändert sich die Lage. Deutlich sichtbar werden nun jedoch die Auswirkungen und Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben und der Wirtschaft. Der Staat hat umfangreiche Hilfen für die Betroffenen zugesagt.

Auch wir tragen unseren Anteil daran, dass das Virus sich nicht weiter so massiv ausbreitet, um insbesondere unsere älteren und vorerkrankten Familienangehörigen, Mandanten, Freunde und Bekannten zu schützen. Dies kann zu Einschränkungen führen. So haben wir entsprechend Vorsorge betrieben, u.a. durch Möglichkeiten der Flexibilisierung der Arbeit, um die Geschäftsabläufe sicher zu stellen. Möglicherweise erledigen Mitarbeiter ihre Arbeit im Homeoffice und sind nicht direkt erreichbar. Vorrang haben dabei die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Mandanten..

Beratungsgespräche in unseren Niederlassungen können unter Einhaltung der gültigen Abstands- und Hygieneregeln wieder erfolgen. Eine vorherige Terminvereinbarung ist unbedingt erforderlich. Vorzugsweise stehen wir Ihnen für Beratungen weiterhin telefonisch oder im Rahmen von (Video-)Konferenzen zur Verfügung. Senden Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an. Wir werden uns umgehend bei Ihnen melden.

Wir hoffen, dass Sie und Ihre Familien vom Corona-Virus verschont bleiben und Ihr Unternehmen ebenfalls unbeschadet bleibt. Wir versuchen, unseren Beitrag dazu zu leisten und bieten unsere Unterstützung in allen nun anstehenden steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen an, z.B. Herabsetzung von Vorauszahlungen, Stundungsanträge, Anträge auf Kurzarbeitergeld und bei Überlegungen und Fragen zur mittelfristigen Liquiditätssicherung.

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